Carboxy Therapie CO2

Die Carboxy- oder Quellgastherapie ist ein der Mesotherapie verwandtes Verfahren.

Wie die Mesotherapie arbeitet die Carboxytherapie mit lokalen Mikroinjektionen in die Haut und das darunter liegende Bindegewebe. Während bei ersterer je nach Anwendungsgebiet verschiedene Vitamine, naturheilkundliche Wirkstoffe und Medikamente zum Einsatz kommen, wird bei der Carboxytherapie lediglich medizinische Kohlendioxid injiziert.

 

CO2 ist ein farb- geruchloses Gas, das als natürlicher Bestandteil in der Luft, aber auch im Organismus von Lebewesen als Produkt der Zellatmung vorkommt. Wird CO2 in oder unter die Haut gespritzt, kann dies sofort die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung im Gewebe sowie den Zellstoffwechsel steigern . Es kann zur Freisetzung von körpereigenen Wachstumsfaktoren und zu einer Neubildung feiner Gefäße führen.  Diese durchblutungsförderne Wirkung wird schon seit längerer Zeit zur Verbesserung der Wundheilung, zur Behandlung der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit und zur lokalen Schmerztherapie genutzt.

Mitte der 1990er Jahre hat auch die medizinische Ästhetik die Carboxytherapie für sich entdeckt, da die bessere Mikrozirkulation auch die Hautelastizität, die Hautdichte sowie den Kollagengehalt verbessern und Hautfältchen verringern kann.

Außerdem kann das Gas dazu beitragen, lokale Feffdepots zu verringern und die Lymphzirkulation zu verbessern. Studien zeigen, dass sich mit der Carboxytherapie effektiv und anhaltend die Zeichen der Hutalterung, Cellulite oder lokale Fettansammlungen bekämpfen lassen können.

Die lokale Anwenden des Gases ist unschädlich, sicher uns so gut wie Nebenwirkungsfrei.

Das Gas wird rasch absorbiert, ein leichtes Spannungsgefühl verschwindet innerhalb von 5-10 Minuten. Da nur mit CO2 gearbeitet wird, kann es nicht zu allergischen Reaktionen kommen.

Die Caboxytherapie eignet sich daher sehr gut, um sonst schwierige Zonen wie die Augenrägion (Tränensäcke, Augenringe, Krähenfüße, G´Fettprolaps), Kinn, Hals, Dekolleté oder Narben und "Schwangeschaftsstreifen" zu behandeln. 

Eine Vor- oder Nacchbehandlung ist nicht erforderlich.

Die Behandlung dauert nur wenige Minuten und der Patient ist nach der Therapie voll beslastbar und fahrtüchtig.

 

Wo kann die Carboxy Therapie angewandt werden?

  • Schmerztherapie z.B.: Nackenschmerzen, Myalgien, periph. Durchblutungsstörungen...
  • Narbenbehandlung
  • Augenringe
  • Gesichtsfalten
  • Cellulite
  • Schwangerschaftsstreifen
  • Lokale Feffverbrennung: Problemzonen z.B. Reiterhosen
  • erschlaffte Haut an z.B. Hals, Dekolleté, Oberarme, Bauch, Oberschenkel

Die Carboxy Therapie:

Durch hauchfeine Nadeln und ausschließlich sterile Materialien, wird das medizinische CO2 großflächig oder punktuell unter die Haut suffliert.

Die Häufigkeit der benötigten Sitzungen richtet sich nach der Art der Anwendung und liegt bei der Schmerzbehandlung bei etwa 1 - 2 x pro Woche je nach Behandlungsplan  , bei einer ästhetischen Behandlung  1 - 2 x pro Woche über 6 - 10 Wochen. Um ein dauerhaft positives Resultat zu erhalten, sollte das Ergebnis alle 3 Monate aufgefrischt werden.

 

Welche Effekte kann man bei einer Carboxy Therapie erwarten?

Dank der gesteigerten Kollagenproduktion durch die verbesserte Durchblutung der Haut kann bereits nach wenigen Caboxy-Behandlungen eine Hautveränderung von außen zu sehen sein.

 

Kontraindikationen bei einer Carboxy Therapie:

  • Akute Herz-Kreislauf oder Lungenerkrankungen
  • Gerinnungsstörungen, Antikoagulantientherapie
  • Schlaganfall, akute Thrombose
  • Aktive Autoimmunerkrankung
  • Nicht eingestellter Diabetes
  • Schwere Hautinfektionen
  • Schwangerschaft oder Stillzeit (wegen fehlender Erkanntnisse)

Kosten einer Carboxy Therapie:

 

ca. 1 Handfläche 40 €

Paket-Abo-Preise sind günstiger, diese werden für Sie in der Praxis individuell zusamengestellt.